Information Security Policy
Stand: 01.03.2026 · ISO/IEC 27001:2022 – Klausel 5.2 · Version 1.0
Stand: 01.03.2026 · ISO/IEC 27001:2022 – Klausel 5.2 · Version 1.0
Zweck dieser Information Security Policy ist es, die Grundsätze, Ziele und Managementausrichtung für die Informationssicherheit innerhalb der GermanAI Defense GmbH in Übereinstimmung mit ISO/IEC 27001:2022 Klausel 5.2 festzulegen. Diese Leitlinie zielt darauf ab, die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationswerten zu schützen und die Einhaltung der geltenden rechtlichen, regulatorischen, vertraglichen und geschäftlichen Anforderungen sicherzustellen.
Diese Leitlinie gilt für alle Informationswerte, Technologien, Systeme, Prozesse, Mitarbeitenden, Einrichtungen und Dritten, die in die Erbringung von Cybersecurity-Dienstleistungen, SOC-Betrieb, Penetration-Testing-Dienstleistungen, GRC-Beratung, ISO-27001-Beratung, DSGVO-Beratung, NIS2-Beratung und EU-AI-Act-Beratung eingebunden sind. Der ISMS-Geltungsbereich umfasst alle unterstützenden Informationswerte, Geschäftsprozesse, Mitarbeitenden, Technologien und physischen Umgebungen, die für die Erbringung dieser Leistungen genutzt werden.
Die GermanAI Defense GmbH verpflichtet sich, Informationswerte gegen unbefugten Zugriff, Offenlegung, Veränderung, Zerstörung oder Verlust zu schützen; die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen zu wahren; die Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Pflichten sicherzustellen; Informationssicherheitsrisiken zu steuern; das ISMS kontinuierlich zu verbessern; und das Sicherheitsbewusstsein zu fördern. Messbare Informationssicherheitsziele für die GermanAI Defense gemäß ISO/IEC 27001:2022 Klausel 6.2 sind im Verfahren zu den Informationssicherheitszielen definiert.
Die oberste Leitung zeigt ihre Verpflichtung zur Informationssicherheit durch die Aufstellung und Aufrechterhaltung dieser Leitlinie, durch die Integration der Sicherheit in die Geschäftsprozesse, durch die Bereitstellung der notwendigen Ressourcen, durch die Zuweisung von Verantwortlichkeiten und durch die Unterstützung kontinuierlicher Verbesserungsaktivitäten.
Der General Manager ist verantwortlich für:
Der Information Security Officer ist verantwortlich für:
Alle Mitarbeitenden sind verpflichtet, diese Leitlinie und die zugehörigen Verfahren einzuhalten.
Interne Themen: Vision, Kultur, strategische Ausrichtung, Organisationsrollen, Betriebsverfahren, Ressourcen.
Externe Themen: Bedürfnisse und Erwartungen interessierter Parteien, vertragliche Verpflichtungen, politische Faktoren, Wettbewerb, Technologie, rechtliche und regulatorische Anforderungen.
Die interessierten Parteien sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
| Interessierte Partei | Bedürfnisse und Erwartungen |
|---|---|
| Geschäftsleitung |
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| Geschäftspartner (extern) |
|
| Mitarbeitende (intern) |
|
| Kunden (extern) |
|
| Lieferanten (extern) |
|
| Wettbewerber (extern) |
|
| Aufsichtsbehörden (extern) |
|
| Auditoren (extern) |
|
| Allgemeine Öffentlichkeit (extern) |
|
Cybersecurity-Dienstleistungen, SOC-Betrieb, Penetration Testing, die Entwicklung und Bereitstellung von KI-gestützten Penetration-Testing- und Sicherheitsanalyse-Lösungen, GRC-Beratung, ISO-27001-Beratung, DSGVO-Beratung, NIS2-Beratung und EU-AI-Act-Beratungsdienstleistungen — zusammen mit allen unterstützenden Informationswerten, Technologien, Prozessen, Mitarbeitenden und Einrichtungen — fallen in den Geltungsbereich der Zertifizierung des Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS).
Die Erklärung zur Anwendbarkeit (SoA) definiert die Sicherheitskontrollziele und -kontrollen, die von der Geschäftsleitung auf Basis der geschäftlichen Bedürfnisse und Anforderungen der GermanAI Defense unter Berücksichtigung aller relevanten rechtlichen und regulatorischen Anforderungen sowie vertraglichen Verpflichtungen festgelegt wurden.
Die SoA wird durch die Geschäftsleitung der GermanAI Defense gemäß dem Verfahren zur Managementbewertung überprüft und freigegeben.
Informationssicherheitsrisiken werden mit einer definierten Risikomanagement-Methodik identifiziert, bewertet und behandelt, die mit den Anforderungen der ISO/IEC 27001:2022 konsistent ist. Zu diesem Zweck hat die oberste Leitung ein Risikomanagement-Verfahren genehmigt.
Die Organisation verpflichtet sich zur Einhaltung der Anforderungen der DSGVO, NIS2, des EU AI Acts, vertraglicher Verpflichtungen sowie der geltenden deutschen und europäischen Vorschriften.
Informationssicherheitsvorfälle und Schwachstellen werden zeitnah gemeldet, untersucht, gesteuert und behoben. Korrektive Maßnahmen werden umgesetzt, um ein erneutes Auftreten zu verhindern. Die oberste Leitung hat eine Incident-Management-Policy genehmigt.
Die GermanAI Defense GmbH verpflichtet sich zur kontinuierlichen Verbesserung des ISMS durch Überprüfungen, Audits, Risikobewertungen, korrektive Maßnahmen und Managementbewertungs-Aktivitäten.
Diese Leitlinie wird mindestens jährlich sowie bei wesentlichen organisatorischen, rechtlichen oder technologischen Änderungen überprüft.
| Rolle | Unterschrift | Datum |
|---|---|---|
| General Manager | 01.03.2026 | |
| Information Security Officer | 01.03.2026 |