Strom mit zwei Zielen
Strom aus dem Solar- oder Windpark wird zu Rechenleistung oder zu Wasserstoff. Was das Rechenzentrum gerade nicht braucht, wird gespeichert statt abgeregelt.
Wir bauen keine Elektrolyseure. Planung, Bau und Finanzierung übernehmen zertifizierte Partner mit eigenen Verträgen mit Ihnen. Wir wählen sie aus, steuern das Vorhaben und schützen den Hub rund um die Uhr. Gestrichelte Kästen zeigen die Leistungen der Partner.
Ein Wasserstoff-Hub (kurz H2-Hub) ist ein Standort, an dem ein Elektrolyseur mit Strom Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Der Wasserstoff wird verdichtet, gespeichert und an Industrie, Verkehr oder Kraftwerke geliefert. Grün heißt er, wenn der Strom aus Sonne oder Wind stammt.
Jede Phase endet mit einem klaren Ergebnis, bevor die nächste beginnt.
Strombezug, Abnehmer und Standort prüfen, Ergebnis schriftlich
Grundstück, Netzanschluss, Behörden und Genehmigungen klären
Partner planen Anlage und Finanzierung, Sicherheitskonzept von uns ab Tag eins
Partner bauen, Abnahme gemeinsam mit uns
SOC-Überwachung rund um die Uhr, Meldewege nach NIS 2
Beide Anlagen brauchen viel Strom, einen starken Netzanschluss und Schutz rund um die Uhr. Deshalb planen Projektentwickler sie zunehmend als gemeinsamen Energie-Standort.
Strom aus dem Solar- oder Windpark wird zu Rechenleistung oder zu Wasserstoff. Was das Rechenzentrum gerade nicht braucht, wird gespeichert statt abgeregelt.
Server und Elektrolyseure geben Wärme ab, die etwa in ein Fernwärmenetz fließen kann. Gespeicherter Wasserstoff kann über Brennstoffzellen Strom für den Notfall liefern.
Große Rechenzentren und Wasserstoff-Anlagen können zur kritischen Infrastruktur zählen. Beide brauchen Überwachung, Meldewege und abgesicherte Steuerungstechnik.
Elektrolyse-Leistung wird in Megawatt (MW) Strom gemessen, den die Anlage aufnehmen kann.
Stand Oktober 2026. Europa: Marktüberblick „Grüner Wasserstoff in Europa“ nach Angaben der Betreiber. Deutschland: EWI / Umweltbundesamt, Wasserstoffproduktion mit Elektrolyse, Juni 2026.
Die EU-Richtlinie NIS 2 zählt Herstellung, Speicherung und Fernleitung von Wasserstoff zum Sektor Energie (Richtlinie (EU) 2022/2555, Anhang I). Betreiber, die unter NIS 2 fallen, müssen ihre Anlagen gegen Cyberangriffe schützen und Vorfälle melden.
Ein SOC (Security Operations Center) wertet Warnungen aus IT und Anlage laufend aus und reagiert bei Angriffen. Service- und Reaktionszeiten laut Vertrag.
OT (Operational Technology) ist die Technik, die Elektrolyseure, Verdichter und Ventile steuert. Wir helfen, sie sauber vom Büronetz zu trennen, und überwachen sie.
Hersteller und Dienstleister greifen oft aus der Ferne auf die Anlage zu. Wir richten Fernzugänge so ein, dass jeder Zugang freigegeben, protokolliert und zeitlich begrenzt ist.
Wir prüfen die Betroffenheit, bauen Risikomanagement und Meldeweg auf und schulen die Geschäftsleitung.
Nein. Wir nehmen den Auftrag auf, steuern die Realisierung und übernehmen die Sicherheit. Planung, Bau und Finanzierung liegen bei zertifizierten Partnern, die eigene Verträge mit dem Auftraggeber schließen.
Wasserstoff, den ein Elektrolyseur mit Strom aus erneuerbaren Quellen wie Sonne oder Wind herstellt. Bei der Herstellung entsteht kein CO₂, anders als bei Wasserstoff aus Erdgas.
Die Richtlinie nennt Herstellung, Speicherung und Fernleitung von Wasserstoff ausdrücklich im Sektor Energie. Ob ein bestimmter Betreiber betroffen ist, hängt zusätzlich von Größe und nationalem Recht ab. Eine Betroffenheitsprüfung klärt das schriftlich.
Beide brauchen viel Strom und einen starken Netzanschluss. An einem gemeinsamen Standort geht der Strom in Rechenleistung oder in Wasserstoff, die Abwärme lässt sich nutzen und Wasserstoff dient als Reserve. Und ab einer bestimmten Größe gelten beide als kritische Infrastruktur, die rund um die Uhr geschützt werden muss.
Standort, Leistung, Abnehmer oder Schutz einer bestehenden Anlage. Antwort in der Regel innerhalb eines Werktages.